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Ab in die Google-Cloud

Über Google und deren Datensammelwut streiten sich die Geister. Von den Datenschützern verflucht ist Google trotzdem einer der Dienste mit den meisten kostenlosen und sinnvollen Angeboten. Mit einer einzigen Anmeldung greifen Sie dabei völlig kostenlos u. a. auf diese Dienste zu:

  • E-Mail
  • Terminkalender (mit Sync-Funktion zu Outlook)
  • Textverarbeitung (kompatibel zu MS-Office)
  • Tabellenkalkulation (kompatibel zu MS-Office)
  • Bilder (Picasa)
  • Videos (Youtube)
  • Social-Network (Google+)
  • Apps (für Ihr Smartphone)
  • Maps (weltweites Kartenmaterial)

Bei Google anmelden

All diese Dienste erreichen Sie über eine einzige Anmeldung. Gehen Sie dazu auf www.google.de und klicken Sie rechts oben auf diesen Button:

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Gleich darauf klicken Sie noch einmal, nämlich hierhin:

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Was gebe ich von mir preis?

Welche Daten Sie nun in das folgende Formular eingeben, das bleibt Ihnen selbst überlassen. Wenn Sie später einmal (gegen Bezahlung) Ihr Google-Konto erweitern möchten, dann sollten Sie hier Ihre realen Daten eingeben. Möchten Sie jedoch nur die kostenlosen Google-Dienste nutzen, dann machen Sie einfach falsche Angaben. Diese Angaben werden von Google nicht überprüft. Die Angaben zum Telefon lassen Sie dann einfach weg. Unter Aktuelle E-Mail-Adresse tragen Sie eine anonyme Adresse ein, die Sie z. B. vorher bei WEB oder GMX angelegt haben. Oder Sie benutzen die Seite www.trash-mail.com, das ist die einfachste Lösung.

Entfernen Sie hier das Häkchen! Ich weiß zwar nicht, ob das viel nutzt, aber es ist immerhin einen Versuch wert, dass Google meine Daten nich für andere Zwecke benutzt:

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Alles erledigt? Dann können Sie im nächsten Schritt ein Profilfoto hinzufügen. Sie sollen aber kein Foto von Ihnen nehmen, wenn Sie vorher die Daten gefakt haben. Das ist dann nicht sehr klug:

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Danach nur noch ein weiterer Klick und Sie sind bereits bei Google angemeldet. Dies sehen Sie daran, dass nun der von Ihnen gewählte Name rechts oben auf der Google-Seite steht, zusammen mit dem von Ihnen gewählten Profilbild. Sie können nun bereits auf alle kostenlose Dienste zugreifen, die Sie bequem aus der oberen, schwarz hinterlegen Leiste aussuchen können.

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Google-Drive einrichten

Melden Sie sich in Ihrem Account an. Danach klicken Sie in Ihrer Google-Leiste auf Docs:

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Sie kommen nun auf die Startseite von Google-Drive! Klicken Sie dort auf:

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Danach scheint sich nichts getan zu haben. Kehren Sie zu www.google.de zurück und klicken Sie nochmals auf Docs. Jetzt werden Sie in Ihren Google-Drive eingeloggt. Aus dem Link Docs wird dann der Link Drive!

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Google-Drive mit Ihrem Computer verknüpfen

Ihnen stehen 5 GB zur Verfügung, die Sie nun mit Ihren Daten auffüllen können. Damit dies reibungslos und sogar automatisch von statten geht, stellt Google Ihnen ein entsprechendes Programm zur Verfügung: Google Drive! Laden Sie es von Google herunter und installieren Sie es danach.

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Nach der Installation öffnet sich ein neues Fenster.Dort können Sie sich sofort in Ihr Google-Konto einloggen. Wenn Sie dauerhaft angemeldet bleiben möchten, dann setzen Sie das entsprechende Häkchen (dann sollen Sie aber über eine Flatrate verfügen!). Nach der Anmeldung erstellt Google einen eigenen Ordner auf Ihrem Computer:

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Danach können Sie unter Erweiterte Einrichtung entscheiden (das können Sie aber auch später nachholen), welcher Ordner auf Ihrer Festplatte mit dem Google-Drive synchronisiert werden soll. Achten Sie darauf, dass Sie “nur” 5 GB zur Verfügung haben und lassen Sie diese Funktioni vielleicht erstmal auf dem Google-Ordner stehen. Sie können dann später weitere Ordner hinzufügen. Klicken Sie hier die Funktion Beim Starten des Computers Google Drive automatisch starten weg, wenn Sie dies nicht benötigen. Sie können den Dienst auch über die entsprechende Verknüpfung starten.

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Über Speicherort des Ordners können Sie einen eigenen Platz auf Ihrer Festplatte zuweisen. Wenn Sie die Funktion Google Docs-Dateien synchroniseren angeschaltet lassen, werden alle Dokumente, die Sie online auf Google erstellen, in dem von Ihnen benannten Ordner auf Ihrer Festplatte gespeichert.

Neue Dokumente erstellen

Nachdem es nun in der Google-Leiste die Funktion Docs nicht mehr gibt (sie wurde durch Drive) ersetzt, klicken Sie auf Drive. Auch hier ist auf den ersten Blick nicht zu erkennen, wir man nun ein Textdokument erstellt. Klicken Sie auf Erstellen:

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Hier sehen Sie alle Dienste, die Ihnen zur Verfügung stehen. Klicken Sie auf Textdokument, werden Sie zur Textverarbeitung weitergeleitet:

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Schreiben Sie einen einfachen Text, ein paar Worte sind ausreichen. Öffnen Sie nun den Google-Ordner auf Ihrer Festplatte. Schon wenn Sie das erste Wort schreiben und Google Ihren Text temporär speichert, wandert diese Dokument bereits als Kopie auf Ihre Festplatte! Dabei wird das Google-Format GDOC verwendet. Wenn Sie, mit installiertem Google-Drive, doppelt auf diese Datei klicken, wird Ihr Browser geöffnet und die Google-Textverarbeitung wird geladen.

Datei umbenennen

Erstellen Sie ein neues Dokument in Google, wird dies immer als “Unbenanntes Dokument” gespeichert. Sie haben aber die Möglichkeit, diese Datei auf Ihrem Rechner umzubenennen, wie Sie es von Windows gewöhnt sind. Diese Änderung wird sofort in der Cloud gespeichert:

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Alternativ können Sie das Dokument auch in Google-Text umbennen. Diese Funktion finden Sie im Menü Datei / Umbennen.

 

Mein Fazit

Die Textverarbeitung Google-Text ist nicht das, was Sie von Word oder einem anderen Textprogramm gewöhnt sind. Die Funktionen sind eher als rudimentär zu betrachten und auch die Gestaltungsmöglichkeiten innerhalb eines Dokuments sind eher spärlich. So können Sie z. B. Bilder frei positionieren, weitere Gestaltungsmöglichkeiten gibt es dabei aber nicht. Ein Buch werden Sie damit nicht schreiben wollen, denn es fehlt auch das Erstellen eines Inhaltsverzeichnisses oder ein Schlagwortverzeichnis.  Zum Erstellen von Briefen oder einfachen Tabellen ist es aber durchaus zu gebrauchen.

Virtuelle Festplatte

Ganz hervorragend eignet sich Google-Drive als virtuelle Festplatte zur Sicherung persönlicher Dokumente. Wer Google nicht über den Weg traut, der kann seine Daten zuerst packen und mit einem Passwort versehen, dann kann die Krake auch nichts mehr damit anfangen. 5 GB dürften für den Anfang durchaus ausreichen. Ich sammle meine Daten seit 1997 und habe gerade mal 1,5 GB in meinen Eigenen Dateien.

Bilder mit Picasa

In Picasa bekommen Sie unbegrenzten Speicherplatz, wenn Ihre Bilder 800x600 Pixel nicht überschreiten! Für das Anschauen und Präsentieren Ihrer Bilder im Web ist diese Größe vollkommen ausreichend.

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Zuletzt bearbeitet am 18.06.2012 11:41

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