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Kindersicherung - Internet sperren in der FritzBox

Ich habe seit Jahren eine Fritzbox. Ich hatte schon immer eine Fritzbox. Dieser Router ist zwar nicht gerade der Günstigste auf dem Markt, aber er ist das Beste, was Sie für Ihr Geld bekommen können. Auspacken, einstecken, verkabeln, fertig. Und geht sofort.

Onlinezeit und Kindersicherung

Doch diese Funktion meiner Fritzbox habe ich tatsächlich gerade eben erst entdeckt: Die Box hat nicht nur eine Kindersicherung, sondern man kann auch sehr explizit Onlinezeit vergeben:

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Sie finden diese Funktion unter Internet / Filter. Gleich auf der ersten Seite sehen Sie dann alle Computer, die sich schon einmal in der FritzBox eingeloggt hatten. Suchen Sie den Rechner Ihres Kindes heraus und klicken Sie auf das Notizzettel-Symbol.

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Zeitraum und maximale Stunden

Mit dem Mauszeiger können Sie jetzt für jeden Wochentag genau anklicken (auf die Zeitleiste klicken und ziehen) von wann bis wann Ihr Kind ins Internet darf. Unter Stunden maximal tragen Sie ein, wie viele Stunden sich Ihr Kind maximal im Internet aufhalten darf. Das geht auf 15 Minuten genau! Soll ein Eintrag wieder gelöscht werden, klicken Sie mit dem Mauszeiger in das blaue Zeitfenster. Dort wird dann der Eintrag deaktiviert.

Kindersicherung aktivieren

Aktivieren Sie nun noch das Kästchen bei Internetseiten filtern und klicken Sie auf Internetseiten sperren (Blacklist), sowie auf jugendgefährdende Internetseiten sperren. Mit dieser Funktion werden Webseiten gesperrt, die bei der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien auf dem Index stehen. Aktivieren Sie unbedingt das Häkchen bei HTTPS-Abfragen erlauben, sonst funktioniert z. B. Google nicht mehr, wenn Sie sich über Ihren Google-Account eingeloggt haben. Auch Facebook würde dann nicht mehr funktionieren:

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Blacklist erstellen

Da das aber nicht zu 100% Seiten sperrt auf die Sie ihre Kinder nicht gerne surfen lassen, können Sie unter Internet / Filter / Listen weitere Internetseiten von Hand sperren. Schreiben Sie diese unter Liste gesperrter Internetseiten (Blacklist) bearbeiten untereinander in das Textfeld. Da bekommen Sie aber eine Menge Arbeit, denn die Gefahren für Ihre Kinder wachsen jede Minute und Sie können "nur" 500 Seiten von Hand eintragen:

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Whitelist erstellen

Das ist der "umgekehrte" Weg, aber nicht weniger zeitintensiv. Wenn Sie die Whitelist aktivieren, kann Ihr Kind nur die Webseiten aufrufen, die in der Liste stehen. Alle anderen Webseiten werden vom System gesperrt! Das ist zwar sehr radikal, gibt Ihnen aber 100% Sicherheit:

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So könnte Ihr Kind, wenn Sie Google z. B. freigeben, zwar auf Google suchen, aber keine der angegebenen Webseiten aufrufen, was natürlich Unsinn ist.

Kindersicherung umgehen durch IP-Wechsel

Im Internet gibt es diverse Anleitungen, wie man diese Sperre umgehen kann. Zunächst sollte man als Verantwortlicher die Fritzbox mit einem Passwort schützen:

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Sollten Sie clevere Kinder haben (vor allem Söhne), dann werden diese versuchen die Sperre durch einen IP-Wechsel zu umgehen:

Das funktioniert sogar, Sie können das aber leicht unterbinden. Zunächst einmal setzen Sie fest, dass der PC Ihres Kinder immer mit der gleichen IP im Router angemeldet wird. Klicken Sie dazu auf Heimnetz und dort auf das Notizsymbol beim Rechner Ihres Kindes:

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Dort angekommen klicken Sie auf Diesem Netzwerkgerät immer die gleiche IPv4-Adresse zuweisen. Die Fritzbox vergibt dann an diesen Rechner immer die gleiche IP-Adresse. Dies könnte man nur umgehen, in dem Ihr Kind (der clevere Sohn), dem Rechner eine neue MAC-Adresse gibt und das geht nur mit entsprechendem Fachwissen und etwas Aufwand!

Doch damit nicht genug, denn jetzt funktioniert der IP-Trick immer noch. Deswegen müssen Sie in der Kindersicherung (Internet / Filter) noch das Häkchen setzen bei Computer, für die keine Zugangsregeln aktiv sind:haben keinen Internetzugang.

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Jetzt funktioniert der Trick mit dem IP-Wechsel definitiv nicht mehr!

Aber Achtung

Wenn Sie den Internetzugang für alle Rechner ohne Zugangsregeln sperren, müssen Sie alle weiteren Rechner eigene Zugangsregeln konfigurieren und diesen auch feste IP-Adressen vergeben! Das gilt auch für Smartphones mit denen Sie über WLAN ins Internet gehen!

Soll Ihre Rechner z.B. vollen Internetzugriff erhalten, dann muss das so aussehen. Die Filter lassen Sie dann ausgeschaltet:

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Mein Fazit

Sollten Sie die Internetnutzung Ihrer Sprösslinge beschränken wollen, haben Sie mit der Kindersicherung der Fritzbox ein ausgezeichnetes Werkzeug zur Hand. Besser geht es nicht. Schalten Sie den Blacklist-Filter ein (unerwünschte Seiten werden gefiltert), haben Sie zwar keine 100% Sicherheit, aber es ist ein Anfang. Weitere Seiten tragen Sie einfach von Hand in die Blacklist ein. Arbeiten Sie mit der Whitelist, haben Sie 100% Kontrolle, auf welchen Seiten sich Ihr Kind aufhält. Mehr geht nicht.

Kommentare spiegeln nicht die Meinung des Webseitenbetreibers dar, sondern die Meinung des Schreibers. Sollte einer der Kommentare Ihre Rechte verletzen, genügt eine Email an mich, ich werde den Kommentar dann zeitnah löschen! Es ist nicht nötig, mir einen Anwalt auf den Hals zu hetzen!
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Kommentare

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Martina am :

Meine Kinder sind 17 und 21 Jahre alt und mit diesem meinen Grundsatz groß geworden: Grenzen setzen zeugt von Liebe, eine (zu) lange Leine von Gleichgültigkeit. Galt übrigens auch für meine eigene Erziehung.

@RickMacUnicorn am :

Guten Tag, mein Name ist Rick Pahl, und ich bin ein Freiheitsaktivist der Piratenpartei. Ich spreche mich definitiv gegen solche Filterlösungen aus, da auch ein Kind wie sie alle ein freier Mensch ist, und eine gute Aufklärung durch sie genießen. Sie sollten ihrem Kind sinnvoll und ruhig erklären, was die Schattenseiten des Internets sind, und sie ihm vertrauen, dass er z.B. keine Seiten besucht, die Geld kosten, keine Spams öffnet, oder keine persöhnlichen Daten preisgibt. Beim Thema Pornographie ist es so, dass grade Teenager ein sehr hohes Interesse daran entwickeln, und sie ihrem Kind solange es in keine Kostenfalle tappt, auch wenn es ihnen schwer fällt, einfach freie Bahn lassen sollten. Es gehört einfach zum Selbstfindungsprozess ihrer Kinder dazu, auch die "verbotenen" oder "schmutzigen" Seiten auszuprobieren. Außerdem würden ihre Nachkommen immer einen Weg finden, um an solche Inhalte zu gelangen. "Es ist immer leichter auszurechen, als einen Gefangenen zu bewachen!", ist die Devise diesbezüglich. Bewahren sie das Vertrauen zu ihrem Kind und gewähren sie ihm diese Freiheit. Mit freundlichen Grüßen Hannes Riccardo Pahl Junge Piraten/Piratenpartei Berlin

Lasse Greiner am :

Tja, leider muss ich sagen, dass Ihre Antwort und das Vertrauen naiv ist. Ich setze auch auf die Vernunft meiner (und anderer) Kinder. Trotzdem lasse ich Sie nicht Auto fahren, alleine wohnen, Drogen nehmen oder unbegrenzt alles fernsehen und ausschließlich Süssigkeiten essen. Ich zwinge sie zum Zähneputzen, Waschen und zum Schulbesuch. Was bin ich für ein schlechter Erziehungsgeber, da muß ich wohl durch. Ich würde auch keinem Suchtkranken vertrauen, keine Suchtmittel mehr zu konsumieren bzw. zu beschaffen, zumindest nicht ohne Kontrolle. Kinder dürfen auch nicht alle Kinofilme besuchen und das ist auch gut so, da die Psyche dort Schaden nehmen kann. Es fehlt Ihnen schlicht die Reife und das ist tatsächlich auch physiologisch bedingt. Da sind wir noch nicht bei den kriminellen Aktivitäten angelangt, die im Netz undiskriminert vonstatten gehen und dem Erziehungsberechtigten respektive Anschlussinhaber betreffen. Eine Grenze oder Sperre bietet hier den Anlass zur Diskussion, aber auch nur wenn diese vorhanden ist. Sonst wird diese unbemerkt überschritten. Kinder müssen geschützt werden, auch vor sich selbst. Ich nehme auch stark an, dass Sie keine Erfahrung mit (eigenen) Kindern haben?

Juergen am :

Hallo Rick. Ihre Vorsätze sind völlig okay, keine Frage. Ich sehe das ehrlich auch so. Nur im heimischen Dialog mit den Kids macht man das richtig. Aber darum geht es hier doch nicht. Es geht darum, das die Fritzbox zwar generell eine feine Sache ist, aber eben immer noch einige Fehler hat, die bei einigen Usern zu einem echten Ärger führen. Dabei muss das gar nicht sein, das diese Fehler immer noch in der Box sind. AVM könnte Abhilfe schaffen, wenn sie das wollten. Alles Gute weiterhin. Jürgen

Sascha am :

Fritzbox macht wieder nur halbe Sachen, wie eigentlich so oft. Beispiel: Wenn ich Facebook.com in die Blacklist schreibe, gleichzeitig aber https freigebe, kannste die Blacklist vergessen. Die Seite wird dann trotzdem aufgerufen. Wenn ich https nicht freigebe, werden dafür jede Menge andere Seiten nicht geöffnet. Hat da einer einen Lösungsansatz? Liebe Grüße

Juergen am :

Nein, es gibt keine Lösung dazu, weil - wie Sie schon sagen - die Fritzbox hier halbe Sachen macht. Da kann man nur hoffen, dass eines Tages man noch den Tag erlebt, das AVM sich der Sache annimmt, und ein entsprechendes Firmwareupdate rausgibt.

Jürgen am :

Hi Webmaster von www.hadley.de Also ich stimme generell deinem/Ihrem Beitrag zu. Die Fritzbox ist schon gut, aber eben auch nicht fehlerfrei (Stand Juni 2014, neueste Software drauf). 2 Fehler hat die Fritzbox, die ich beide schon seit Jahren (einen seit Jahren, den anderen seit Monaten) AVM mitgeteilt habe. 1.) Es ist NICHT möglich, eine (oder mehrere) Websites (z.B. youtube) zu sperren, wenn man nicht gleichzeitig mit den entsprechend notwendigen Einstellungen (HTTPS Abfrage) auch blockiert. Grund; ohne die Blockade von HTTPS wird youtube (nur als Beispiel) nur zu 80 % geblockt. Manche youtube Seiten haben aber HTTPS Protokolle, und die kommen dann durch. Das ist ärgerlich. Blocken geht dann nur, wenn man AUCH das HTTPS mit anklickt. Dann gehen aber auch banale Seiten wie facebook, sogar google selber, eben alles was das "sichere" HTTPS verwendet, eben auch nicht mehr. Danke AVM, das habt ihr echt gut gemacht. Der Filter ist im übrigen teilweise vollkommen unsinnig aufgebaut. Warum muss man z.B. wenn man eine Seite sperren will zwangsläufig auch die .DE, oder .COM, oder wie auch immer mit angeben? Unsinn!!! So geht das nicht. Besser wäre es, man müsste nur die Seite selber angeben, ohne www, ohne HTTPS, ohne DE, und ohne COM, usw. DANN würde der Filter auch funktionieren, völlig egal, mit welchem Protokoll gearbeitet wird. Ja AVM, da habt ihr einiges vermutlich nicht richtig bedacht. Kein Wunder, allen möglichen Kram ist nach und nach reingehackt worden. Dennoch, die Box ist nicht schlecht. 2.) Man kann in der Kindersicherung zwar ein (Zeit) Limit einstellen. DAS nützt aber in vielen Fällen - genau, rein gar nichts. Dann was ist denn, wann man auf dem Internetflat (z.B. LTE per Funk und Fritzbox) ein Datenlimit hat? Das ist dann ruck zuck verbraucht. Besser wäre es, wenn man alternativ, ODER besser sogar zusätzlich ein (tägliches, wöchentliches und ggf. auch monatliches (also aufsummierbares)) Datenlimit jedem Benutzer (auch per WLAN bitte) zuordnen kann. DANN hätte man auch diese "Probleme" erschlagen. Aber das geht alles nicht mehr, weil die ganzen Funktionen alle nach und nach reingekommen sind. Nochmal; die Box ist gut, aber eben nach und nach entstanden. Sie müsste komlett neu entwickelt werden, min. die Software. Nichts für ungut. Grüße J

Ich am :

Leider vermisse ich bei der Fritzbox einen Verlauf. Bei meinem alten Netgear Router konnte ich genau sehen welches Gerät zu welcher zeit welche Seite besuchte. Gibt es da eine ähnliche Möglichkeit für die Fritzbox? Danke!

Patrick am :

Hallo Hadley, ich habe ein ähnliches Problem wie Thomas am 31.Dezember 2013. Die Möglichkeit, das Häkchen zu setzen fehlt bei meiner 7390 OS 6 (neueste Version - letzte Woche aktualisiert) - Menü Internet-Filter... Hast Du hier einen Tipp? Vielen Dank im Voraus und Grüsse Patrick

Oli Weh am :

Hallo, bei mir das selbe Problem wie bei Patrick am 10.02. Ich finde bei meiner 7390 den oben beschriebenen Filtermodus leider nicht: "Deswegen müssen Sie in der Kindersicherung (Internet / Filter) noch das Häkchen setzen bei Computer, für die keine Zugangsregeln aktiv sind:haben keinen Internetzugang." DANKE im Voraus!

Thomas am :

Toller Artikel, nur scheint meine Fritz - Box 7360 nicht alle Funktionen zu haben. Weder kann ich irgendwo ein Häkchen machen ("Computer für die keine Zugangsregeln aktiv sind..." noch kann die Box feste IP Adressen zuweisen - jedenfalls finde ich die Möglichkeit nicht... Auf welche Box bezieht sich denn der Artikel?

Anonym am :

Auf die 7330. Ich habe Ihnen eine eMail geschickt. Bitte updaten Sie Ihren Firmensoftware in der Fritzbox!

Sue am :

Hallo, ein Problem haben wir, obwohl sonst mit der Whitelist alles super klappen würde: Wir müssen https freigeben, denn sonst kann er sich in sein Lernportal nicht einloggen. Wenn wir das allerdings freigeben und die Whitelist ist aktiviert, dann kommt er auf alle Seiten im Web, die mit https online sind (z.B. Facebook usw.) und dies, obwohl wir es nicht freigegeben haben auf der Whitelist. Muss man damit leben oder kann man das auch irgendwie beschränken?

Sebastian am :

Obacht bei https! Ist https erlaubt, werden die Listen übergangen. Sprich, ist meinetwegen facebook.com gesperrt, https aber erlaubt, kann trotzdem auf Facebook zugegriffen werden. Facebook ist ohnehin so ein Wust von Adressen, ich habe derzeit bei mir 17 Facebook-eigene Domains in der Blacklist und dennoch den Facebook Messenger auf Android Phones noch nicht mit erwischt, lediglich auf dem PC ist Facebook endlich tot. Hoffentlich bringt AVM hier bald ein Update raus. Achja, laut AVM stehen die gesperrten/erlaubten Seiten nicht untereinander, sondern werden mit Leerzeichen getrennt. Um das zu beheben einfach die Liste über Cut & Paste nach Beispielsweise Notepad++ kopieren, dort "Suchen und Ersetzen" und \r\n mit Leerzeichen ersetzen lassen. Anschließend das Ergebnis in die Liste zurück kopieren. Etwas unbekannt ist auch die Möglichkeit Sperrprofile nicht nur Anhand der Geräte (IP bzw. MAC) zu orientieren, sondern mit dem Programm AVM Kindersicherung auch Anhand der Windows User. Hab ich selber noch nicht probiert, schaut aber interessant aus. Insbesondere da auf Vista ja das Family Safety von Microsoft nicht mehr funktioniert. cu Sebastian

Woodstock am :

... soll ich's sagen .... soll ich's sagen? Hilft aber am Ende auch nicht weiter wenn alle Einstellungen richtig gemacht wurden. Eine Internet Sperre empfinde ich (Vater) für richtig: Zeitsperre: Jeder hat nur 24h pro Tag zur Verwendung, und wir Verwachsenen können (meist aus Vernunft-Gründen) unsere Zeit sinnvoll einteilen. Viele Jugendliche können das eben noch nicht. Mein Sohn kann seit er 16 ist, so viel Surfen wir er will, macht es aber mittlerweile nicht mehr, er ist lieber unterwegs. Inhaltssperre: Die Blacklist ist zwar schön, aber die Fritz-Liste reicht bei Weitem nicht aus, um alle Porno-Seiten zu sperren. Viel gefährlicher sind die Filehoster oder P2P-Listen. Hier ist wirklich Gefahr im Verzug, denn die Staatsanwaltschaft wendet sich immer an den Anschlussinhaber, nicht an das 'arme' Kind. Unsere Kinder gehen mit PC schon seit ihrem 4. Lebensjahr um, es gibt bei uns keine Schwarzkopien und wir sprechen regelmäßig über Gefahren aus dem Internet. Ich finde, einen offenen Umgang und eine aufmerksame Beobachtung (teilweise auch Kontrolle) der Kinder kann man unaufdringlich organisieren.

Hadley (Webmaster) am :

Zu dem Thema habe ich heute einen Artikel verfasst, da ich selbst auch ständig Diskussionen wegen dem "Computerkonsum" meiner Kinder habe. Übrigens haben wir noch WOT installiert und komplett auf "sicher" gestellt, das filtert nochmals richtig durch.

anonym am :

Hey ich selber bin auch vater eines sohnes(16) und habe jetzt auch alles so wie oben beschrieben gemacht aber ich hätte da mal ne frage da ich einfach von natur aus neugierig bin. Woran erkennt eigtl die fritz box den computer meines sohnes um ihm eine eindeutige ip adresse zu geben etc. Und woher weiss ich dass er es nicht irgendwie umgeht

Hadley B. Jones am :

Ich habe Dir die Antwort als eMail geschickt, ich stelle die Antwort hier nicht rein, nene! :-)

Tom Werner am :

Danke für den guten Artikel. Ein Frage: Gibt es eine Möglichkeit für die Kids, die verbleibende On-Line-Zeit ohne Fritz.box Login abzufragen?

Hadley B. Jones am :

Es gab mal so ein Programm, die Webseite ist aber leider weg. Ich wüsste auch die Schnelle auch keine Lösung.

Dennis Lohmüller am :

Ich kenne mich leider in keinster Weise mit dem Internet bzw. dem Computer aus. Das ich diese Seite selbst gefunden habe grenzt schon an ein Wunder. Da mein Sohn meistens bis tief in die Nacht im Internet auf Facebook unterwegs ist, würde ich gerne die Internetzeiten anpassen. Allerdings habe ich es trotz der Erklärung nicht verstanden. Wo genau finde ich denn das Fenster "Internet / Filter"?

Hadley B. Jones am :

Rufen Sie mich einfach an, ich helfe Ihnen sehr gerne weiter!

Anonym am :

Vielen Dank, dafür habe ich lange gesucht und du kleisterst das hier leicht und gut verständlich rein, perfekt. Um auf die anderen zu kommen, es zerstört nicht eure Jugend, es rettet sie. Wollt ihr 10 stunden täglich vorm pc hocken, fett werden, verpickeln und zum totalen Nerd werden der denn ohne Freundin dasteht? Ich lasse meinen Sohn nicht so enden. 10 stunden in der woche mal daddeln mach ich auch unglaublich gerne aber ich weiß wann es reicht und erledige stets wichtige dinge

Anonym am :

Wow, wie ich diese Vorurteile liebe: Gamer sind fett, haben Pickel und sind Nerds.... Wirklich sehr erwachsen. Ich kenn genug Leute die REGELMÄßIG zocken und trozdem ihr Reallife auf die Reihe kriegen und fett wird mann vom Zocken im normalfall auch nicht. Ganz geschweige davon , dass man Pickel bekommt... Ich mein wo ist denn da der Zusammenhang? Einfach mal über sowas nachdenken bevor mann solche Kommentare schreibt ;) Ganz abgesehen davon ist es natürlich auch nicht sinnvoll, dass jemand täglich 10 Stunden am Rechner sitzt, aber ich bin der Meinung, dass Kinder selbst lernen sollten, wie sie ihre Zeit einteilen wollen. Ein halbwegs intelligentes Kind sollte merken, dass es keine Freunde mehr hat wenn es den ganzen Tag vorm Rechner verbringt. Mfg

So und so am :

Generell finde ich das gut und ich habe auch eine Sperre, (15 Jahre alt) nur ich versteh nicht den Sinn einer whitelist. Mein Vater hat eine eingerichtet, und jetzt kann ich im internet nichts mehr für die Schule recherchieren bis mein Vater zurück ist. Mein Referat werd ich also verschieben müssen.

Der Apfel am :

Muss ich die IPv4 auch Routen? Muss DHCP Server aktiviert sein? Muss z.B am iPhone die IP auf statisch gestellt werden? Ich habe die 7390 mit der neuesten Laborversion und bekomme es nicht zum laufen was natürlich an der Laborversion liegen kann. Hat hier schon jemand damit Erfahrung gesammelt? FRITZ!OS 05.58-26237 BETA Gruss ein gestresster Vater dessen 11 u. 13 jährigen Kids "leider" schon ganz gut drauf sind..

Hadley am :

Tja, da wäre meine erste Frage: Haben die Beiden denn ein Smartphone? Dann können Sie sowieso alles andere vergessen: Die gehen einfach über den mobilen Hotspot des Handys ins Internet, da können Sie Ihre Fritzbox konfigurieren, wie Sie lustig sind.

Mii am :

Jaja, mein Vater meinte auch mal wieder mir das Internet sperren zu müssen auf dem Hnady!! Danke, ihr lieben Eltern da daruße, die eigentlich keine Ahnung haben, was für Jugendlich das Beste ist!!! Von wegen, wir hätten kein soziales Leben mehr oder so...!! Schon mal was von zusammen zocken im INTERNET gehört?! Oder skypen oder oder oder... im INTERNET?! Man kann so seine Freudschaften auch pflegen, wenn man die Person z.B nicht oft sieht. Aber Eltern denken ja nur daran, dass ihre Kinder bis spät in die Nacht irgendwelche 'Filmchen' auf Youtube mit ihren Smartphones gucken könnten!!!

Ein Leser am :

also auf der Liste eines so cleveren Sohnes wollte ich nicht stehen, da hätte ich aber ganz schön arg Angst.

Dieter Loock am :

Hallo "clevere Sohn" Ja, ja Deine Worte lösen schon eine erdrückende Beklemmung bei einigen Menschen aus und in Deinen Umfeld/Freunden konntest Du Dich damit richtig privilegieren (Übersetzt heißt dies: Du warst/bist wer und stellst eine Persönlichkeit dar) Schade und traurig das Du bislang dieses: http://www.hadley.de/cms/archives/14380-Postkarte-von-Franziska.html nicht selbst schreiben und erleben konntest. Als alter "Grufti" würde ich es Dir von Herzen gönnen.

Webmaster am :

Schon erstaunlich, dass Du überhaupt weißt, was ein BSoD ist. Sehr erstaunlich!

Clevere Sohn am :

Du scheiß penner danke das du das gesagt hast du wicheser dafür verpasse ich dir ein BSOD und wenn du noch so eine scheiße postest solltest du lieber danach dein computer vom netzwerk trennen - du stehst ab sofort auf meiner liste ! >:|

Sebastian am :

Ich finde sowas wie eine Sperrzeiten-Regelung vollkommen sinnlos. Das Kind oder im meinem eigenem Fall der Jugendliche (ich - 17Jahre) sollte selber drauf achten können, wann er auszumachen hat. Und in meinem Bekanntenkreis hat niemand, absolut niemand eine derartige Internetsperre und selbst in den Ferien, hab ich "unter der Woche" Zeiten eingestellt, wie als hätte ich Schule. Ok, dass man bestimmte Seiten, mit Pornographischem Inhalt sperrt, kann ich ja noch verstehen. Und außerdem Jeder hat das Recht auf uneingeschränkte Medienfreiheit, Ich bin selbstverständlicherweise kein Anwalt, aber eine Sperrzeitenregelung sollte es definitiv nicht geben.

Hadley B. Jones am :

Meine große Tochter ist 16, sie hat keine Begrenzung mehr. Das Recht auf "uneingeschränkte Medienfreiheit" wird von den Eltern verwaltet, zumindest sollte es das. Wenn diese Freiheit obsessiv genutzt wird, sollte entsprechend entgegengewirkt werden. Dies bleibt aber allen Eltern selbst überlassen, ich gebe hier nur Möglichkeiten an.

Hadley B. Jones am :

Das Erweitern der Liste steht doch im Text beschrieben unter dem Punkt "Blacklist erstellen". Internet / Filter und dann der letzte Registerreiter LISTEN!

MaikyDoc am :

Blacklist und BPjM ist schon eine super Sache, allerdings ist es bei mir nicht möglich diese Listen individuell zu gestalten, so das ich diverse Seiten manuell freigeben lassen kann, bei denen ich denke das diese dem Alter entsprechend doch in Ordnung gehen würden! Wenn ich auf "Liste anzeigen" klicke, dann öffnet sich bei mir ein extra Fenster "Liste gesperrter Internetseiten (Blacklist)" und da steht dann drin "Die Liste gesperrter Internetseiten ist leer."!?!?!? Hier sind mir nun die Hände gebunden um jegliche erzieherische Maßnahmen selbst zu entscheiden und mit meinem Kind zu besprechen welche Regeln einzuhalten sind oder um dem Kind zu erklären warum genau die Seite freigeben werden soll oder nicht! Kann uns/mir einer bitte vielleicht erklären/helfen wie ich an diese Blacklist rankomme um diverse Seiten doch manuell/individuell freizugeben??? Vielen Dank im Voraus für euer Brainstorming!!!

Franzi am :

Da ich mich auch gerade damit beschäftige, wie ich den Computer meiner Tochter kindersicher bekomme, hier ein guter Tipp zum Sperren von jugendgefährdenden Webseiten: http://www.schnatterente.net/software/jugendschutz-software-erotik-webseiten-sperren Ich glaube das ist noch effektiver als die Einrichtung des Filters in der FritzBox. Gruß Franzi

Hadley B. Jones am :

Die von Ihnen angesprochen Seite hat bei einer Überprüfung von Computerbild leider auf ganzer Linie versagt. Das Programm kann ich leider nicht empfehlen!

Raven am :

Hey, jeder wie ers brauch. Ich zb. habe einen kleinen Bruder der immer wieder alles möglich runterläd. Von kazza bis bBearshare usw. ich habe es bis jetzt immer rechzeitig bemerkt, aber jetzt fängt er mit Filehostern an. Hat jemand eine Liste in der die 500 bekanntesten download Seiten sind ? Ich will ihm nicht sagen was er in Internet machen soll, aber da hörts auf ! !!!!

Webmaster am :

P2P über Kazaa oder Bearshare ist gefährlich, da die IP im gesamten Schwarm für jeden, der die Datei gleichzeitig herunterlädt, sichtbar ist. Da werdet Ihr demnächst wohl Post von der Staatsanwaltschaft bekommen,das kann nicht mehr lange dauern. Filehoster sind da wesentlich sicherer, da ist es nicht so ohne weitere möglich, den Download zurück zu verfolgen.

Anonym am :

Es nervt wie ihr die lieben unschuldigen eltern uns die jugend versaut. wir brauchen unsere freiheit undzwar auch im netz! vor allem in diesem jahrzehnt hat sich das internet so extrem durchgesetzt, das man ohne internet als teenager ziemlich blöd da steht. Man hat einfach keinen richtigen sozialen status dadurch, weil man oft als ausenseiter, der einzige mit internetsperre bzw. kindersicherung ist. eventuell sollten mal gesetze entstehen, die diese Rechte für einen menschen in der neuzeit erweitern, und jedem menschen - auch Kindern und teenagern, die internetfreiheit schenken. Es sollten vom staat selbst internetfilter installiert werden, und außerdem läuft doch alles auf die verantwortung der kinder, und wenn etwas schreckliches passieren sollte, lernen sie auch. durch die zeitsperre ist es außerdem nur schlimmer für die kinder. sie wissen, sie können nur xx stunden an den rechner, und nutzen dies wohlbewusst aus, und hängen dann jeden tag zur gleichen zeit nur am rechner, und dadurch lernen sie auch nichts. Man sollte den kindern einfach mal eine chance geben, und nicht die zeit mit so einem unsinn wie der kindersicherun vergeuden. Ich will hier niemanden beleidigen oder zur sau machen, aber liebe eltern: Gebt den kinder ein bisschen mehr freiraum! MfG

Jürgen am :

Hallo Anonym, ich stimme dir im Prinzip 100% zu. Man muss aber bedenken, dass es verschiedene Gründe geben kann, ein solches Limit einzurichten. Beispiel; jemand hat z.B. ein LTE (also per Funk) Internetangebot. Da gibt es auch passende Fritzboxen zu. Problem; da gibt es ein Limit vom funkbasierten LTE. Und was das aufgebraucht ist (z.B. bei Videoseiten passiert das extrem schnell), dann gucken die anderen User in der Familie in die Röhre, weil dann gedrosselt wird, im Abrechnungszeitraum. Das ist extrem ärgerlich. Übrigens ist obige Filterfunktion (z.B. für Internetseiten (Stand 2014)) eh fehlerhaft. Aber egal. Grüße J

Anonym am :

Lerne erst einmal richtig schreiben bevor du uneingeschränkt im Netz surfst.

Hadley am :

Wir sollen also unseren Kindern selbst die Verantwortung dafür übergeben, auf welche Seiten, wann und wie lange sie ins Internet gehen? Das kann aber nicht Dein Ernst sein! Bei vielen Dingen in diesem Leben und vor allem während der Jugend muss zunächst ein sinnvoller und verantwortungsvoller Umgang erlernt werden. Diesen Lernprozess gilt es mit Grenzen zu begleiten und die Kindersicherung in der Fritzbox kann eine solche Grenze sein. Das hat doch nichts mit Freiraum begrenzen zu tun, wenn wir unseren Kindern für zwei oder drei Stunden in der Zeit zwischen 14 und 22:00 Uhr gestatten das Internet zu benutzen und gleichzeitig jugendgefährdende Seiten mit einem Filter sperrt? Bekomm' Du mal selbst Kinder und dann denke nochmal über Deine Worte nach. Es muss absolut nicht sein, dass 10-Jährige Kinder kompletten Zugang zu allen Pornoseiten dieser Welt haben. Diese Kindersicherung incl. Filter in der Fritz!Box ist eine tolle Sache, die den Kindern Schutz und den Eltern Sicherheit bietet.

Hadley (Webmaster) am :

Ja, das stimmt. Leider kann ich das im Moment nicht ändern, da ich nach einem Datenbankfehler auf ältere Artikel nicht mehr zugreifen kann! Danke für Deinen Hinweis!

DerNick am :

Moin Moin, Du hast eine Logikfehler bei dem Satz: Deswegen müssen Sie in der Kindersicherung (Internet / Filter) noch das Häkchen setzen bei "Computer, für die keine Zugangsregeln aktiv sind:haben unbegrenzten Internetzugang." Da müsste stehen : " Computer, für die keine Zugangsregeln aktiv sind:haben keinen Internetzugang." Mfg DerNick

Anonym am :

danke du hast meine Jugend zerstört !!!

Hadley (Webmaster) am :

Das denke ich eher nicht, ich denke eher, ich habe erstens einen Teil Deiner Kindheit gerettet und Deinen Eltern weniger schlaflose Nächte beschert. Dann war es den Artikel wert.

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