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IP-Cam hacken leicht gemacht

Das Internet ist ein toller Ort. Man kann sich dort stundenlang die Zeit vertreiben und manchmal kann man sich sogar als Hacker fühlen. Das passende Werkzeug dazu liefert uns das Internet gleich mit: Google. Die Bots dieser Suchmaschine schwirren durch das Internet und scannen alles nach Links ab, die man anklicken kann. Dabei kommen oft auch solche Links in die Datenbank, von denen es eigentlich gar nicht geplant war, dass diese öffentlich einsehbar sind. Das beste Beispiel dafür sind die Millionen von IP-Kameras (Webcams), die es überall auf der Welt gibt. Diese senden die gemachten Bilder über das Internet an den Empfänger und oftmals vergessen die Leute, die die Kamera installiert haben, ein Passwort für den Zugriff auf diese Kamera zu vergeben. In einigen Fällen, wenn es sich um eine öffentliche Kamera handelt, wie z.B. einem Zoo, ist das Ganze nicht so schlimm:

Cam001
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Nicht wundern über die deutsche Benutzerführung, das kann man über den Link (Language=9) einstellen. Mit den Buttons auf der rechten Seite läßt sich die Kamera sogar steuern, was lustig wird, wenn gerade mehrere Leute das Gleiche versuchen.

IP-Cam hacken

Natürlich hacken wir die Internet-Kameras nicht, denn das brauchen wir gar nicht, da diese IP-Cams über keinen Passwortschutz verfügen. Sie sind absolut frei zugänglich. Das Einzige, was man wissen muss, ist der Suchbegriff für Google. Eine schöne Liste zu diesen Suchwörtern, die Sie in Google eingeben müssen, um Zugriff auf IP-Cams zu erhalten:

allintitle:"Network Camera NetworkCamera”
intitle:axis intitle:”video server”
intitle:liveapplet
intitle:liveapplet inurl:LvAppl
intitle:snc-cs3 inurl:home/
intitle:snc-rz30 inurl:home/
intitle:snc-z20 inurl:home/
intitle:start inurl:cgistart
intitle:”EvoCam” inurl:”webcam.html”
intitle:”Live NetSnap Cam-Server feed”
intitle:”Live View / - AXIS 206M”
intitle:”Live View / - AXIS 206W”
intitle:”Live View / - AXIS 210?"
intitle:”Live View / – AXIS” | inurl:view/view.shtml"
intitle:”Toshiba Network Camera” user login
intitle:”WJ-NT104 Main Page”
intitle:”i-Catcher Console - Web Monitor”
intitle:”live view” intitle:axis
intitle:”sony network camera snc-m1?"
intitle:”sony network camera snc-p1?"
inurl:/view.shtml
inurl:ViewerFrame?Mode=
inurl:ViewerFrame?Mode=Refresh
inurl:axis-cgi/jpg
inurl:indexFrame.shtml Axis
inurl:view/index.shtml
inurl:view/indexFrame.shtml
inurl:view/view.shtml
liveapplet

Quelle: de.wikihow.com

IP-Cam suchen

Öffnen Sie die Google-Webseite und geben Sie einen der oben genannten Suchbegriffte in das Suchfeld ein. Benutzen Sie dazu "Copy & Paste), also markieren Sie den Begriff und drücken Sie STRG+C (Kopieren), anschließend setzen Sie die Schreibmarke in das Suchfeld von Google und drücken dort STRG+V (Einfügen):

Cam002

Nicht alle Links, die sie dann aufgezeigt bekommen, führen tatsächlich zu einer IP-Camera (Webcam), denn natürlich haben sich auf alle Spammer dieser Welt längst auf diese Suchbegriffe eingeschossen. Ein Link zu dieser IP-Cam sollte so aussehen:

Cam003

Das Aussehen der verschiedenen IP-Cams ändert sich je nach Hersteller, deswegen sollten Sie etwas Geduld mitbringen, wenn Sie sich den Spaß gönnen. Es ist auch nicht immer wirklich sehenswert, was man da so findet:

Cam004

Wenn Sie aber ein wenig Zeit mitbringen können Sie durchaus auch interessante IP-Cams (Webcams, Überwachungskameras) finden, wo man schon ein paar Minuten verbringen kann:

Cam005
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Keine Lust zum selbstsuchen?

Auch das ist kein Problem, denn selbstverständlich gibt es längst unzählige Webseiten, die das Suchen bereits erledigt und unzählige öffentlich zugängliche IP-Camerad aufgelistet haben:

Cam006
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Suchmaschine für "Internet der Dinge"

Jetzt kann man sogar mit Shodan das Web gezielt nach solchen Kameras durchsuchen und die Datenbank ist nicht nur riesig, sondern wächst täglich weiter, weil die Entwickler da draußen uns weißmachen wollen, dass wie das "Internet der Dinge" unbedingt brauchen. Nicht nur WebCams gehen inzwischen ungeschützt ins WLAN, sondern auch Festplatten (zum Streamen von Filmen und Musik), Heizungsanlagen und Kühlschränke.

Was kann man tun?

Diese Geräte gehen meist ohne auch nur den Hauch von Sicherheit ins WLAN. Was viele Menschen nicht wissen: Diese Geräte haben eine eigene IP-Adresse und werden zwar über das eigene WLAN ins Hausnetz eingebunden, sind aber auch, mit dieser IP-Adresse aus dem Internet heraus abrufbar. Wenn man da nicht wenigstens ein Passwort in die Software setzt (was alle Geräte anbieten), ist man aus dem Internet heraus für Jedermann erreichbar! Setzt das Gerät ab Werk ein Passwort, ist das meistens Admin als Benutzernamen und 1234 oder sogar 0000 als Passwort. Der Benutzer muss also als allererstes diese Zugangsdaten ändern!

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