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Ciprofloxacin- Antibiotika mit starken Nebenwirkungen

Mein Arzt sagte (ein HNO-Arzt), Ciprofloxacin würde er öfters mal verschreiben und bis jetzt habe noch niemand damit Probleme gehabt. Auch zwei Orthopäden, die ich wegen der Gelenkschmerzen aufgesucht habe, zeigten sich erstaunt. Dabei hätte ein einfacher Blick in den Wikipedia-Eintrag genügt: Cipro ist ein Teufelszeug! Führende Experten warnen inzwischen, dass dieses Antibiotika viel zu schnell, viel zu oft und viel zu leichtfertig verschrieben wird. Mein HNO-Arzt z.B. wusste, dass ich eine Tachykardie habe und hat mir das Zeugs trotzdem verschrieben, weil ihm sein EDV-Programm das so empfohlen hatte!


cipro


Haemophilus-parainfluenzae – Keim im Mund

Diesen Keim, den ich mir nicht mal merken kann, hatte ich im Mund (in den Mund- und Nasenschleimhäuten). Wir haben Milliarden von Keimen im Mund, nur manchmal vermehren sich diese Biester mehr als es uns recht sein kann. Dies war hier der Fall. Bei mir sorgte er für eine stark belegte Zunge und ständiger leicht verstopfter Nase. Entdeckt wurde er nach einem Abstrich und ich bekam Cipro, weil dies eben auf dem Bildschirm meines HNO angezeigt wurde.

Der Keim in dieser Form ist eher selten und meine Frau sagte nur: “Ist ja klar, dass Du den bekommst!”, womit sie nicht ganz unrecht hat. Manchmal scheint “Murphys Gesetz” extra für mich erschaffen worden zu sein. Ich bin das langsam schon gewöhnt.


Schon nach vier Tagen….

hab ich das Ciprofloxacin abgesetzt, denn ich bekam starke Nebenwirkungen. Mein Herz war völlig aus dem Takt, ich hatte (am zweiten Tag) schwere Herzrhythmusstörungen (Tachykardie hab’ ich von Geburt an), drei bis viermal schoß die Frequenz auf 180 Schläge und mehr. Normalerweise habe ich solche Schübe einmal im Monat, sicher nicht mehrfach am Tag. Mir ging es auch richtig schlecht, ich fühlte eine innere Unruhe, Unwohlsein, Unbehagen. Zudem konnte ich nicht mehr schlafen. So ging das vier Tage lang und am Abend des vierten Tages las ich den Beipackzettel. Am fünften Tag habe ich das Medikament sofort abgesetzt und meinen HNO informiert, der sich, wie anfangs erwähnt, sehr erstaunt zeigte.

Ich bekam ein anderes Antibiotikum (welches weiß ich nicht mehr) und nach zwei Wochen war der Spuk vorbei, der Keim war weg. Allerdings vermute ich, dass er wieder zurückgekehrt ist, denn alle Symptome sind wieder da. Zudem hatte ich meine Frau angesteckt, auch sie bekam Cipro, hat das aber wunderbar vertragen. Völlig ohne Probleme.

Zwei Wochen sind vergangen….

… ich lag abends in der Badewanne und beim Aussteigen konnte ich mit dem linken Fuß kaum auftreten. Ich hatte starke Schmerzen im Sprunggelenk, konnte mich aber nicht erinnern, irgendwo angestoßen zu sein. Auch einen Bluterguss konnte man nicht sehen. Die Schmerzen waren so stark, das ich nur hinkend laufen konnte, so setzte ich mich den Rest des Abends auf das Sofa und nahm eine Schmerztablette.

Am nächsten Morgen gesellten sich zu den Schmerzen im linken Sprunggelenk starke Schmerzen in der rechten Achillessehne dazu. Knapp über der Verse lies sich ein Knoten ertasten, der auch deutlich sichtbar bar. Das kannte ich schon, denn vor zwei, drei Jahren war diese Sehne schon einmal entzündet und ich habe etwas recherchiert: auch damals bekam ich Cipro wegen einer schweren Erkältung! Und auch damals habe ich das Medikament abgesetzt, denn nach wenigen Tagen holte ich in der Apotheke ein anderes Antibiotika, nämlich Amoxicillin!

Ich veröffentlichte ein Video über den Besuch beim HNO und Linda (eine Freundin) sah dies. Da ich dort Cipro erwähnte, warnte sie mich sofort und erst da erkannte ich den Zusammenhang! Bis zu diesem Zeitpunkt war mir das gar nicht bewusst, dass alle meine Beschwerden von diesem Antibiotika ausgelöst wurde. Und googeln Sie niemals eine Krankheit, das macht sie komplett wahnsinnig: Das Internet ist voll von Seiten, die vor dem Medikament warnen:


web
© https://ciprohilfe.wordpress.com/

Und heute?

Ein Orthopäde verschrieb mir drei Wochen Ibuprofen, die drei Wochen sind rum, die Schmerzen immer noch da. Im rechten Bein ziehen sich die Schmerzen oft bis in die Wade hoch, die eine deutliche, schmerzhafte Verhärtung zeigt. Die Schmerzen sind ein On-Off-Phänomen, denn manchmal sind sie zwei, drei Tage weg, nur um dann wieder zu erscheinen (Schübe). Die Tipps auf der oben verlinkten Webseite habe ich befolgt, seit einer Woche nehme ich noch Magnesium und ein Grapefriutkern-Extrakt als Empfehlung einer Freundin, weil dieses Extrakt ein natürliches, entzündungshemmendes Mittel darstellt.

Wohin die Reise geht, das weiß ich nicht. Werde Sie aber auf dem Laufenden halten!

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