Skip to content

Browser Fingerprint kann "Euch" nicht erkennen!

Immer und immer wieder lese ich Aussagen wie: "Per Browser-Fingerprint können Sie von Webseiten erkannt werden" und das stimmt so einfach nicht, denn diese Aussage ist sehr einfach gehalten und leider auch vollkommen missverständlich. Ja, es gibt diesen "Fingerprint" und ja, damit kann tatsächlich etwas "erkannt" werden, nämlich ausschließlich Ihr Browser!

Was steht im Fingerprint des Browsers?

Jedesmal, wenn Sie mit Ihrem Browser eine Webseite besuchen, senden Sie viele Informationen mit. Das lässt sich allerdings auch mit sehr einfachen Mitteln verhindern, Ihre IP-Adresse können Sie z.B. durch ein VPN verschleiern, mit dem Add-ON "User-Agent Switcher" können Sie dem Server einen anderen Browser vorgaukeln, mit dem TOR-Browser sind Sie komplett anonym (allerdings zu Lasten der Geschwindigkeit). Das sind alles Informationen, die immer mitgeschickt werden.

Über diese Seite können Sie herausfinden, was in Ihrem Fingerprint so alles steht, allerdings werden Sie als Laie mit den ganzen Informationen nicht viel anfangen können:

631

Quersumme berechnen!

Aus all diesen angezeigten Daten lässt sich eine Quersumme berechnen, die Ihren BROWSER bei einem nächsten Besuch einwandfrei identifizieren kann! Ihr Browser! Nicht Sie als Benutzer des Browsers! Im Fingerprint stehen keinerlei persönliche Angaben, womit ein Dritter auf Ihre Identität schließen könnte! Deshalb verfallen Sie nicht in Panik, wenn Sie hören, dass Sie von einem Fingerprint identifiziert werden können. Das stimmt so nämlich nicht! Ihr Browser wird wieder erkannt, nicht Sie als User!

WebRTC abschalten

Es ist viel wichtiger, den Dienst "WebRTC" abzuschalten, denn selbst wenn Sie mit einem VPN surfen, übermittelt dieser Dienst Ihre echte IP-Adresse! Das ist für den Dienst einfach notwendig, weil er dazu dient, eine direkte Verbindung (Peer-to-Peer) zu Ihrem Browser und zu Ihnen als Benutzer aufzubauen, um z.B. eine Verbindung für eine Videokonferenz herzustellen! Auf diese Art und Weise kann z.B. die Kriminalpolizei Benutzer des DarkNet identifizieren, wenn auch eigens präparierten Webseite diese Dienste benutzt werden (Laienhaft ausgedrückt). Es gibt für einige Browser ein Add-On, um WebRTC abzuschalten, hier für den Firefox:

632








DSGVO: Hinweis zu den Kommentaren (Opt-In-Verfahren)

Dieser Blog verwendet das "Opt-In"-Verfahren. Das bedeutet, Sie müssen eine gültige Emailadresse angeben, wenn Sie möchten, dass Ihr Kommentar veröffentlicht wird! Dabei wird Ihnen eine E-Mail zugeschickt, in dem sich ein Link befindet. Erst wenn Sie diesen Link angeklickt haben, geben Sie ihr Kommentar frei! Ihre E-Mail-Adresse wird dabei ausschließlich auf diesem System gespeichert, sie wird nicht weitergegeben und ist nicht für Dritte einsehbar. Zudem wird Ihre E-Mail-Adresse nicht im genehmigten Kommentar angezeigt ist also auch nicht für Besucher sichtbar! Wenn Sie dies nicht möchten, dürfen Sie den Ihnen zugeschickten Aktivierungslink nicht anklicken!

Kommentare

Ansicht der Kommentare: Linear | Verschachtelt

Noch keine Kommentare

Kommentar schreiben

Die angegebene E-Mail-Adresse wird nicht dargestellt, sondern nur für eventuelle Benachrichtigungen verwendet.
Um einen Kommentar hinterlassen zu können, erhalten Sie nach dem Kommentieren eine E-Mail mit Aktivierungslink an ihre angegebene Adresse.

Um maschinelle und automatische Übertragung von Spamkommentaren zu verhindern, bitte die Zeichenfolge im dargestellten Bild in der Eingabemaske eintragen. Nur wenn die Zeichenfolge richtig eingegeben wurde, kann der Kommentar angenommen werden. Bitte beachten Sie, dass Ihr Browser Cookies unterstützen muss, um dieses Verfahren anzuwenden.
CAPTCHA

Formular-Optionen

Kommentare werden erst nach redaktioneller Prüfung freigeschaltet!