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CYMA P.817 (Glock 18)

Bezeichnung: P.817
Hersteller: CMA
Lizenz: Glock
Kaliber: 6mm
System: Federdruck
Gewicht: ca. 500 Gramm
Energie: < 0,5 Joule
Preis: 22,50 Euro (Kotte & Zeller)

Glock 17? Oder doch nicht?
In allen Shops wird diese Waffe als "Glock 17" angeboten, es ist aber gar keine. Schauen Sie sich bitte die drei Bilder an, die Sie unten sehen. Das erste Bild ist eine (echte) Glock 17, das zweite Bild eine (echte) Glock 18. Das dritte Bild zeigt die Softair, um die es hier geht. Nehmen Sie einen Stift und umkreisen Sie die Fehler (kleiner Scherz):


Haben Sie entdeckt, welchen gravierenden Unterschied ich meine? Die Glock 18 hat hinten am Schlitten einen kleinen, zusätzlichen (runden) Hebel, der aus der Waffe eine Reihenfeuerpistole macht. Das kann die Glock 17 nicht. Legt man den Hebel nach unten, kann die Glock 18 das komplette Magazin in einem Rutsch verschiessen!

Echt oder nicht?
Diese Lizenzarbeit von CYMA ist aber wirklich erstaunlich. Es stimmt einfach jedwede kleinste Kleinigkeit, wenn man diese Waffe mit einer echten Glock vergleicht. Nur der, zusätzlich eingebaute Abzugssicherung an der Oberseite des Abzugskastens, den hat die echte vermutlich nicht. Mit 500 Gramm Gewicht ist die P.817 auch kein Leichtgewicht unter den Federdruckwaffen. Die eingebaute Originalsicherung hat aber keine wirkliche Funktion, denn stellt man auf "gesichert", wird der Hebel nach oben gedrückt, sobald man die Waffe spannt. Ob die Originalwaffe das auch so macht? Klären Sie mich gerne auf.


Die Verarbeitung

Da gibt es nichts zu meckern, das ist einwandfrei gelöst. Der Kunststoff der Waffe liegt gut in der Hand, alles ist leichtgängig und klappert nicht. Witziges Detail: Spannt man die Waffe mit leerem Magazin, wird der Schlitten zuverlässig gefangen. Löst man den Schlitten nun, schnell er nach vorne, was von irgendeinem Metallteil in der Waffe ein leises, aber deutlich hörbares "Plingggggg" auslöst. Drückt man den Hahn, ertönt ein "Plongggggg".


Leider hat die Waffe nach mehrmaligem Durchziehen deutliche Gebrauchsspuren am vorderen Lauf, dieser scheint nicht ganz gerade in die Waffe eingebaut zu sein. Zieht man den Schlitten zurück, entstehen deutliche Kratzspuren auf dem vorderen, äußeren Lauf.


Wie schießt Sie denn?
Das Magazin ist leichtgängig und lässt sich gut befüllen. Ich habe mit 0,12 und 0,20 auf 5 Meter geschossen. Einmal mit Kunststoff, dann mit Bio, abschließend mit Alukugeln. Was soll ich sagen, vergessen sie es einfach. Die 0,12 streuen in einem Radius von 12 Zentimetern, die 0,20 treffen deutlich unterhalb der anvisierten Zielscheine und die Alukugeln deutlich oberhalb! Nur mit den Alukugeln war ein ausreichendes Trefferbild möglich, allerdings gut 10 Zentimeter über dem gewünschten Ziel angehalten. Deswegen gibts kein Trefferbild, da schäme ich mich ja.

Mein Fazit
Sie sieht aus wie eine echte Glock18. Das ist ein Pluspunkt. Man kann mit ihr, auf 5 Meter, auch eine mittelgroße Zielscheibe treffen, wobei die Kugeln durch ein Blatt Papier fliegen. Ich muss mir doch einmal Klappscheiben kaufen, denn ich bin nicht sicher, ob diese Waffe Klappscheiben umwerden kann. Ich halte Sie auf dem Laufenden!



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