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Es geht nicht mehr ohne Kortison

Jetzt ist es also soweit. Nachdem sich mein Schub richtig austobt und ich nun Knötchen so groß wie Wachteleier habe (begleitet von entsprechenden Schmerzen) gehe ich jetzt in die erste Kortison-Therapie. Seit meiner Diagnose "Haut- und Narbensarkoidose", die sich inzwischen schon drei Schübe erlaubt hat (die immer heftiger werden) habe ich mich gegen diese Medikation gesträubt. Doch das hilft ja alles nichts, wenn man Knötchen hat, die inzwischen eine so große Raumforderung aufweisen, das man z.B. seine Hände oder Ellenbogen nicht mehr schmerzfrei bewegen kann.

Jetzt heißt es, 14 Tage lang Kortison nehmen und hoffen, das man nicht aufgeht wie ein Hefekuchen. Das ist immer meine größte Angst vor diesem Medikament gewesen. Bin ich sowieso schon nicht mehr der Schlankste, kann ich mir ein Mondgesicht nicht auch noch vorstellen. Heute ist der dritte Tag mit einer 60mg Dosis, ab morgen wird schon wieder reduziert. Eine Besserung ist bis jetzt noch keine eingetreten.Weder sind die Knötchen kleiner geworden, noch haben sich die Schmerzen verringert. Aber immer Geduld, noch lässt es sich ertragen.


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Zuletzt bearbeitet am 16.02.2012 11:14

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