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Sarkoidose: Immer mehr Knötchen

Obwohl ich nun seit mehreren Wochen Cortison nehme und die größeren Knötchen tatsächlich geschrumpft sind, ist ihre Anzahl leider stetig gewachsen. Dazu kommt nun auch, dass immer wieder einmal einige der Knötchen schmerzen. Ich vertrage das Cortison ganz gut, vermutlich aber nur deswegen, weil ich im Moment nur 5mg nehme.

Neue Knötchen, die direkt an den Rippen liegen, machen mir Nachts sehr zu schaffen, da diese direkt auf die Rippen drücken. Das wäre nicht so schlimm, wenn ich dadurch nicht, bedingt durch meine Panalgesie, Schmerzen hätte. Auf der linken Seite zu liegen ist im Moment nur mit Schmerzmitteln möglich. Jeden Morgen brauche ich 15 Minuten, bis meine Beine schmerzfrei sind, von meinen Händen ganz zu schweigen.

Die Entzündung der Achillessehne, die ich inzwischen auch als chronisch ansehe (weil ich das Teil seit Wochen habe) ist durch das Cortison auch geschrumpft. Ich mach' da jetzt nochmal die Übungen und schmiere nochmal Salbe drauf. Vielleicht schaffe ich es ja, dass es weggeht. Ich bin aber immer noch nicht 100% davon abzubringen, dass es sich da nicht auch um eines der Sarkoidose-Knötchen handelt. Ich bin da nicht von abzubringen, weil ich denke, so eine Entzündung kann doch nicht mehrere Wochen anhalten. Ich habe vier Wochen die Übungen gemacht und vier Wochen lang entzündungshemmende Salbe aufgetragen. Das Knötchen ist immer noch da.

Ehrlich, ich bin sehr froh, wenn dieser Schub vorbei ist, so langsam nervt es wirklich. Das dicke Knötchen am linken Ellenbogen wird in der 1. Aprilwoche operativ entfernt, weil es einfach auffällig ist. Anscheinend besteht es aus zwei zusammengewachsenen Knötchen und mein Doc will sich das einfach einmal anschauen.

Zu allem Übel sind die Werte meiner Schilddrüse besorgniserregend hoch, sodass ich zu einer Radiologin muss. Das Cholesterin konnte in inzwischen von 380 auf 280 senken, das war recht einfach. Ich habe einfach die 20 Eier weggelassen, die ich jede Woche gefuttert habe. 10 davon als Spiegelei, zwei am Sonntag als Frühstücksei und der Rest verteilt auf diverse Mittagessen in Frikadellen, Eier in Senfsoße und solche Sachen.

Nachtrag: Mein Hausarzt hat nun "kapituliert" und mich wieder in die Uni-Klinik nach Würzburg geschickt. Ich bin sein erster (und einziger) Patient mit Haut- und Narbensarkoidose und da diese Krankheit inzwischen, trotz der Einnahme von Kortison Kapriolen vollführt, überweist er mich lieber zu Spezialisten.

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Kommentare

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Andi am :

Hey, wie schaut´s nun aus? Ich selbst habe Sarkoidose, der Lunge und der Lymphknoten und auch der Haut, an Knien und Ellen, auch am Augenlid... Hast du den Schub eingedämmt? Wurde dir denn kein lokales Kortison verschrieben, also Salbe? Hätte die etwas gebracht? Beste Grüße

pit am :

Guten Abend Hadley, ich bin vom Sarkoidose-Forum auf diese kurzweilige (weil eben selbst auch betroffen) Seite gelangt. Es wird viel zur Sarkoidose geschrieben, deshalb ist es für mich manchmal nicht einfach den roten Faden zu finden. Um die Krankheit in den Griff zu bekommen, kann man vieles tun...Eines, und viele Betroffene wollen das nicht wahrhaben, ist, dass man seine Ernährung umstellt. Stichwort: Entzündungshemmende Ernährung. Die Zeilen schreibe ich hier, weil ich oben Folgendes las: "...Ich habe einfach die 20 Eier weggelassen, die ich jede Woche gefuttert habe. 10 davon als Spiegelei, zwei am Sonntag als Frühstücksei und der Rest verteilt auf diverse Mittagessen in Frikadellen, Eier in Senfsoße und solche Sachen...." 100 g Eigelb enthalten 390 (!) mg Arachidonsäure. Arachidonsäure ist eine Fettsäure, aus welcher der menschliche Körper Entzündungsfaktoren bildet, die sogenannten Eicosanoide. Je weniger Arachidonsäure die Nahrung enthält, desto weniger Entzündungsfaktoren können gebildet werden. Daher sollten Sarcoidose-Patienten bei ihrer Ernährung darauf achten, möglichst wenig dieser Fettsäure aufzunehmen. Gute Besserung und unbedingt dieses Tagebuch weiterführen! Pit PS: Es spricht viel für Deine im Sarkoidose-Forum geäußerte Vermutung.

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