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FD: Umarex Hämmerli SX

Hämmerli
Name: Umarex Hämmerli SX
Kaliber: 6mm BB
System: Federdruck
Energie: < 0,5 Joule
Gewicht: ca. 800 Gramm


Erster Eindruck:

Nachdem ich eine andere Softair für knapp 25 Euro gekauft hatte (mit Gas-Antrieb) und diese sehr enttäuschend war (klar, bei dem Preis), gab ich dem Drängen meiner Frau nach (sie haßt alles was Material verbraucht) und kaufte Ihr zu Liebe eine Federdruckwaffe für knapp 40 Euro. Erwartet hatte ich allerdings nicht viel, deswegen wollte ich auch gleich eine Waffe erstehen, die im oberen Preissegment für Federdruckwaffen angesiedelt war. Als ich die Packung dann in der Hand hielt, öffnete und die Waffe entnahm, staunte ich nicht schlecht: Das Teil ist groß und richtig schwer. Kein Wunder, die Waffe ist, bis auf die Griffschalen, komplett aus Metall gefertigt.


Schiebt man das Magazin ein, erhöht sich das Gewicht noch einmal deutlich. Sie liegt sehr gut in der Hand, wenn man entsprechend große Hände hat.

Das Handling

Das sollte man gleich zu Anfang nicht verschweigen: Eine Federdruckwaffe ist nichts für kraftlose Menschen. Der Schlitten muss schon mit ein wenig Muskelaufwand nach hinten gezogen werden bis ein deutliches "Klacken" ertönt. Dann ist die Waffe schußbereit. Das Magazin faßt immerhin 16 BBs. Nach den ersten Schüssen bemerkt man auch schnell, die Waffe hat Kraft und die Energie dürfte schon um die 0,5 Joule liegen. Leider kann ich das nicht messen.


Die Verarbeitung

Da die Waffe komplett aus Metall ist macht sie auch einen sehr guten Eindruck. Sie ist sehr gut verarbeitet, alles ist glatt und rund. Leider sind die Magazinlippen aus Plastik, sodaß sich manche der BBs einfach aus dem Lauf verabschieden: Sie rollen nach dem Spannen der Waffe einfach aus dem Lauf! Das ist nicht nur ungeschickt, sondern sehr ärgerlich. Nachdem ich größere BBs genommen (0,20) und die Magazinlippen vorsichtig mit der Hand etwas zusammengedrückt habe, hörte das aber komplett auf.

Leider ist die Farbe auf der Waffe sehr anfällig. Bereits nach mehrmaligem Gebrauch zeigen sich deutliche Kratz- und Abnutzspuren:


Die Waffe läßt sich auch problemlos zerlegen, falls die Waffe doch mal nicht funktionieren sollte kann man wenigsten hineinschauen und einen Reparaturversuch wagen:

Wie schießt sie denn nun?

Erstaunlich gut! Da war ich doch angenehm überrascht. Nachdem ich ein paar Mal geschossen und mit dem Hop-Up etwas die Flugbahn korrigiert hatte, traf ich auf 5 Meter schon ganz gut. Leider ist die Visierung völlig starr, sodaß eine Anpassung der Schußbahn über das Visier nicht möglich ist. Also heißt es Haltepunkt ermitteln und entsprechend schießen. Dabei liegt der Haltepunkt deutlich auf der rechten Seite.


Mein Fazit:

Eine gute Anschaffung. Dadurch, das dies eine Federwaffe ist, liegen die Kosten deutlich unter einer C02-Waffe. Für den Preis von 40 Euro kann man wirklich nicht meckern. Und meine Frau kann nun endlich auch mal schießen.
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