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Federdruck: S&W M4505

Name: Smith&Wesson M4505 HPA Series
System: Federdruck
Kaliber: 6mm BB
Gewicht: ca. 500 Gramm
Energie: max 0,5 Joule

Erster Eindruck
Der Karton ist relativ schwer. Und der Deckel passt nicht ganz auf das Styropor, in dem die Waffe liegt. Zudem ist auf der linken Seite ein halbrundes Stück des Styropors herausgebrochen. HPA steht für "Heavy Powerful Accurate Series" aber sooo heavy ist die Waffe mit 500 Gramm nun auch nicht. Die Markierungen auf der Waffe sind nicht sauber ausgeführt, der Schriftzug "Smith & Wesson" ist nur teilweise sichtbar. Einer der Markierungen lautet "Mod 4506", auf dem Karton steht aber "Mod 4505". Auf der rechten Seite befindet sich ein dicker KWC-Schriftzug und "Made in Taiwan", was mich aber nicht sonderlich stört. Nur dieser vermaledeite Aufkleber auf der rechten Seite des Laufs, der ist echt ätzend. Warum? Der geht kaum weg und hinterläßt starke Klebereste!



Genauer hingeschaut

Die Waffe ist sehr groß, liegt zwar gut in meiner Hand, ich habe dafür aber auch ziemlich große Pranken. Für kleinere Hände dürfte das ein Problem werden. Trotz des ganzen Plastiks ist sie nicht schlecht anzuschauen, was sicher viel an dem simulierten Chromlook liegt. Der Schlittenfanghebel wurde als Sicherung "mißbraucht", was ich eigentlich ganz witzig finde. Die "Originalsicherung" ist ohne Funktion, eignet sich aber in hervorragender Weise um die Waffe zu spannen. Und wieder, wie bei anderen Waffen auch (siehe letztes Bild unten), paßt die Vertiefung im Schlitten, welcher für das "Fangen" des Schlittens in der hinteren Position zuständig ist, nicht zur Position des Schlittenfanghebels. Das fällt mir immer und immer wieder auf. Warum das wohl so ist? Ich habe keine Ahnung!


Gewicht ist gut!

Genauer hingeschaut sieht man einen kleinen Stift am Ende des Grifstücks und ich dachte mir, den hauste mal raus. Mal sehen, was dann zum Vorschein kommt. Und da war wirklich was verstecket: Im Griffstück wurden die Gewichte verbaut, die die Waffe etwas schwerer machen sollen. Selbst im Magazin wurde freier Platz für kleine Metallröllchen benutzt:


Und wie schießt sie?

Beim Einsetzen des Magazin ertönt ein erstes Klicken. Dann sitzt das Magazin aber noch nicht. Erst wenn man nochmals Druck auf das Magazin ausübt, verschwindet es komplett im Griffstück der Waffe. Das Magazin selbst läßt sich einfach beladen, allerdings darf man auch hier den Federzug erst loslassen, wenn man am oberen Ende des Magazins den Auffanghebel losgelassen hat. Sonst verteilt man die bereits geladenen BBs mit einem eleganten Schwung über die komplette Gegend. Wie oben bereits beschrieben läßt sich der Schlitten durch das Anfassen des simulierten Sicherungshebels ausgezeichnet mit ein wenig Kraft nach hinten ziehen. Der Abzugspunkt beginnt sofort und macht sich durch ein leichtes Knarren bemerkbar.

Nach Ermittlung des Haltepunktes, welcher sich leicht rechts oberhalb des Zieles befindet, läßt sich die Waffe äußerst präzise schiessen. Die Kraft wird förmlich spürbar, wenn die BB in das Ziel schlägt. Die Waffe hat wirklich Wucht und produzierte bei mir nach den ersten Schüssen ein erstauntes Gesicht. Wie unterschiedlich doch 0,5 Joule sein können! Auch das neue BAX-System zeigt hier deutlich Wirkung denn alle Kugeln schlagen in einem fünf Zentimeter-Radius ein. Für eine Spielzeugwaffe ist das sehr erstaunlich und ich bin hellauf begeistert!



Erwähnung am Rande

Ich kaufe fast alle meine Waffen bei "Kotte und Zeller". Das hat auch gute Gründe wie Schnelligkeit, Freundlichkeit und gute Auswahl. Bei dieser Smith 6 Wesson war ich aber überrascht, denn das Styropor der Waffe war nicht mehr eingeschweißt, wie es eigentlich übrlich ist. Stattdessen befand sich ein fremdartiger DIN-A4-Zettel in der Waffe, den ich Ihnen auf keinen Fall vorenthalten möchte. Nach Rücksprache bei K&Z erfuhr ich, das stichprobenartig Waffen einer Beschussprüfung unterzogen werden. Dabei wird ein Protokoll erstellt, welches natürlich normalerweise nicht beim Kunden landet. Danke, lieber Nicolas, dass ich das auch mal sehen durfte. So erfuhr ich, das diese Waffe tatsächlich volle 0,5 Joule aufweist:


Fazit
Diese 40 Euro haben sich mal wieder gelohnt. Schon erstaunlich, was man für so wenig Geld bekommen kann. Auch mit dieser Waffe werde ich hin und wieder mal rumballern. Dazu habe ich sie ja gekauft.
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